Allgemeine Immobilienverwaltung:

  • Übernahme der für die Abwicklung der Verwaltung erforderlichen Unterlagen vom Auftraggeber oder der Vorverwaltung
  • Organisation, Anlage und laufende Führung der Akten
  • Führung und Wartung der Stammdaten
  • Abwicklung des mit der ordnungsgemäßen Verwaltung der Liegenschaft im Zusammenhang stehenden Schriftverkehres mit Mit- und Wohnungseigentümern sowie Behörden (im normalen Umfang)
  • Vertretung des Auftraggebers vor Verwaltungs- und sonstigen Behörden und Wahrnehmung von Behördenterminen, soweit diese Maßnahmen nicht im Zusammenhang mit gesondert zu honorierenden Verwaltungsleistungen stehen
  • Abhaltung einer Eigentümerversammlung (alle zwei Jahre) samt den damit verbundenen Verwaltungsaufgaben
  • Information des Auftraggebers über alle wichtigen und/oder ungewöhnlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Verwaltung der Liegenschaft

Kaufmännische Immobilienverwaltung:

  • Erstellung der Vorschau über die in absehbarer Zeit notwendigen, über die laufende Instandhaltung hinausgehenden Erhaltungsarbeiten und die in Aussicht genommenen Verbesserungsarbeiten, die dafür erforderlichen Beiträge zur Rücklage sowie die sonst vorhersehbaren Aufwendungen, vor allem die Bewirtschaftungskosten und die sich daraus ergebenden Vorauszahlungen bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode
  • Erstellen der monatlichen Vorauszahlungen auf die Liegenschaftsaufwendungen: Die Vorschreibungen zu den Liegenschaftsaufwendungen erfolgen in monatlichen Akonti, die jeweils am 5. eines jeden Kalendermonats fällig sind. Soweit dies zur Bestreitung der Liegenschaftsaufwendungen im Einzelfall erforderlich ist, ist der Verwalter berechtigt, die erforderlichen Beträge nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen von Sondervorschreibungen einzuheben. Die Aufnahme von Darlehen für die Eigentümergemeinschaft bedarf einer vorhergehenden Beschlussfassung der Eigentümergemeinschaft. Ausgenommen davon sind Kontoüberziehungen auf den für die Eigentümergemeinschaft geführten Konten, die zu dem für die ordentliche Verwaltung der Wohnungseigentumsanlage erforderlichen Zahlungsverkehr gehören.
  • Inkasso und Mahnwesen betreffend die Beitragszahlungen der Mit- und Wohnungseigentümer: Der Verwalter hat den Zahlungstermin für die laufenden Akontozahlungen der Mit- und Wohnungseigentümer zu überwachen und das Mahnwesen bis zur erforderlichen Einleitung von rechtlichen Schritten im Einvernehmen mit dem Auftraggeber (Bekanntgabe der Mahnstufe) vorzunehmen. Rückständige Beitragsleistungen sind unter Einhaltung der Vorschriften des § 20 Abs. 5 und § 27 Abs. 2 WEG 2002 einbringlich zu machen.
  • Anlage und Verwaltung der Rücklage
  • Kontrolle der Betriebskosten samt allfälliger Anpassung
  • Abwicklung des gesamten die Liegenschaft betreffenden Zahlungsverkehrs
  • Überwachung des bestehenden Versicherungsschutzes
  • Abwicklung von Versicherungsschäden
  • Führung eines für jeden Wohnungseigentümer einsehbaren Anderkontos
  • Erstellung der Jahresabrechnung über die Liegenschaftsaufwendungen und die Bewirtschaftungskosten gemäß § 34 WEG 2002
  • monatliche Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldung und Vorbereitung der Jahreserklärung

Technische Immobilienverwaltung:

  • einmal jährliche Kontrolle des Objektzustandes
  • Einholung von Kostenvoranschlägen, Auftragsvergabe sowie Rechnungsprüfung für Erhaltungsmaßnahmen sowie Verbesserungsarbeiten bis zu einer Auftragssumme von jeweils brutto € 7.200 im Einzelfall. Bei Rechnungen ab einer Auftragssumme von brutto € 7.200 sind diese vor Bezahlung von einem – von der Eigentümergemeinschaft zu wählenden – Eigentümervertreter freizugeben.
  • Evidenzhaltung der für die Betriebsführung erforderlichen Unterlagen (Bescheide, Pläne, Betriebs- und Wartungsvorschriften)
  • Abschluss von Wartungs-, Betreuungs- und Serviceverträgen unter Berücksichtigung von behördlichen und gesetzlichen Bestimmungen